Pflanzen vor Schnecken schützen

Im April spätestens jedoch im Mai, ist mit verstärktem Aufkommen von Schnecken zu rechnen. Frisch austreibende Pflanzen in Gemüse-, Stauden- oder Blumenbeet sind besonders „bedroht“. Salat, Dahlien oder Rittersporn sollten mit geeigneten Maßnahmen vor Schneckenfraß geschützt werden.

Obwohl Gießen am Abend von Vorteil ist, um Wasserverlust durch Verdunstung und die Verbreitung von Pilzkrankheiten möglichst gering zu halten, bei starkem Schneckenaufkommen ist es besser morgens zu gießen. Schnecken verlassen abends ihre Verstecke und finden in einem feuchten Beet wesentlich günstigere Bedingungen vor als in einem trockenen.

Regelmäßig jäten und den Boden lockern

Ab Anfang Mai gehört die regelmäßige Bodenpflege zu den wichtigsten Gartenarbeiten für die kommenden Monate. Eine gelockerte Oberfläche fördert die Bodendurchlüftung und hilft die Feuchtigkeit zu erhalten. Gleichzeitig sollte keimendes Unkraut entfernt werden. Auch mulchen – z.B. mit Rasenschnitt unterstützt diese Maßnahmen.

 

Blattläuse bekämpfen

Blattläuse zählen zu den hartnäckigsten Schädlingen im Garten. Besonders bei warmer, trockener Witterung vermehren sie sich epedemieartig und besiedeln Triebe, Knospen und Blätter fast aller Nutz- und Zierpflanzen. Die Hauptbefallszeit ist das späte Frühjahr und der Frühsommer. Spritzmittel nicht bei direkter Sonneneinstrahlung aufbringen und auch die Blattunterseite sorgfältig mitbehandeln.

 

Rosen vor Pilzbefall schützen

Viele Pilzkrankheiten sollten vorzeitig oder sehr früh nach dem Befall bekämpft werden. Diese Maßnahme ist besonders wichtig, wenn die Pflanzen im Vorjahr befallen waren und die Infektionsanfälligkeit durch die Pilzsporen, die den Winter überdauert haben hoch ist.